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Rebellion gegen die Götter

22. prosince 2011 v 20:00 | Chloë Noir |  Deutschstunde
Na hodinu nemeckej literatúry 18. storočia sme mali napísať esej týkajúcu sa nejakého z diel, ktoré sme preberali, alebo smerov toho obdobia.
Dlho som rozmýšľala, čo si vybrať, pretože som akosi vôbec nemala predstavu o tom, čo tam mám písať.
Spočiatku som rozmýšľala nad básňou Erlkönig, ktorá ma veľmi zaujala, no napokon, v podstate na poslednú chvíľu som sa rozhodla síce pre rovnakého autora - Goetheho, ale pre jeho dielo Prometheus.

Problémom bolo, že mi to, čo som napísala, akosi rozsahovo nevychádzalo, preto som musela ešte niečo pridať. Čo možno nebol až taký skvelý nápad, ako súdim z hodnotenia, ktoré som za to dostala. Ale druhá časť sa páčila a celkovo si myslím, že C-čko je dobrá známka. :D

!!!Nekopírovať!!!

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Rebellion gegen die Götter


Kaum ein Schriftsteller war für die deutsche Literatur so erheblich wie Johann Wolfgang von Goethe. So wie in seiner Zeit, so auch in heutigen Tagen sind seine Werke immer noch sehr aktuell.
Eines seiner ersten bedeutendsten Werke ist sicherlich die Hymne Prometheus. Doch unterschiedlich von traditionellen Hymnen ist dies kein Lobgesang und Goethe, mit dem Mund von Prometheus, preist den Zeus nicht.

An der Bedeutung von Prometheus könnten sich viele bisher nicht einigen und werden wahrscheinlich auch nie. So, wie in vielen anderen Werken, auch dieses kann man aus verschiedenen Blinkwinkeln ansehen. Doch ein Gemeinsames Thema gibt es natürlich und das ist der Aufstand gegen höhere Mächte, ob gegen Eltern, Gesellschaft oder Göttern.
Einer der wahrscheinlichsten scheint vielen die Beziehung von Kind zu seinen Eltern, wo Prometheus ein (pubertierender) Sohn ist und der Zeus sein Vater. Als Kind hat er zum Zeus aufgeblickt in der Hoffnung dass er in ihm eine verwandte Seele findet - jemandem der ihm erhört und der ihm Ermutigung schenkt, so, wie auch ein Kind zu seinen Eltern aufsieht. Doch er ist kein Kind mehr und auch seine Einstellung zu seinem "Vater" ist nicht mehr dieselbe. Er stellt sich gegen ihm und lehnt ihn ab, kämpfend für seine Freiheit und seine Unabhängigkeit.
Für junge Menschen in der Pubertät ist so eine Einstellung nicht nur zu den Eltern sondern oft auch zur Gesellschaft sehr typisch. Fast jeder von uns fühlte sich in den jungen Jahren missverstanden und wollte nicht mehr von seinen Eltern abhängig sein, denkend, das uns die Eltern nur hinhalten und uns kein Freiraum lassen.
Es ist also keine Überraschung, dass diese Interpretation so häufig ist und das sich viele Junge Leute in diesem Gedicht sehen können.
Doch als die Zeit weitergeht ändert sich meist die Einstellung wieder, und wir begreifen, dass unsere Eltern uns nur beschützen wollen.
Auch aus der Sicht einen einzelnen Kämpfer gegen die Gesellschaftliche Regeln können wir das betrachten, und es als Goethes Kritik der Gesellschaft und sein Kampf gegen die Konventionen ansehen.
Doch schwer zu sagen, ob der Kampf der Schriftsteller oder auch Philosophen wirklich etwas gebracht hat.

Doch für mich kommt am meisten zur Vordergrund eine andere Interpretation - die, die den Glauben betrifft.
Wenn ich die Zeit, in der Goethe Prometheus geschrieben hat und seine tatsächliche Idee weglasse, wirkt dieses Werk an mich vor allem wie eine Rebellion gegen die Götter, Religion und gegen die Macht der Kirche.
Ich sehe Prometheus wie er sich gegen den Gott stellt, wie er ihn und seine Autorität ablehnt.
Er leugnet seine Macht als ob er seine ganze Existenz leugnen würde.
Denn ein Gott verdankt seine Macht den Menschen und existiert nur solange, bis sich jemand finget der ihm verehrt.

"Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren." (1; Versen 15-21)

Man sollte sich nicht darauf verlassen dass Gott ihm hilft, dass er ihn rettet. Im Leben helfen keine Gebete, man muss einfach sein Leben und sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und das Beste aus ihnen machen, und vor allem an sich selbst glauben.
"Ich dich ehren? Wofür?" (1; Verse 38)
Prometheus hat den Glauben und Hochachtung von Gott verloren und erkannt, dass nicht ein Gott ihm dazu gemacht hat, was er ist, sondern er selbst, die Arbeit und die Zeit.

"Wer half mir
Wider der Titanen Übermut?
Wer rettete vom Tode mich,
Von Sklaverei?
Hast du's nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest, jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden dadroben?" (1; 29-37)

Prometheus zeig uns, dass es falsch ist sich auf irgendwen anders zu verlassen als auf sich selbst.
Das sollten auch andere Menschen erkennen. Und für ihre Taten Verantwortung und Reue übernehmen und sich nicht darauf verlassen dass sie sich beichten, und alles wird verziehen als wäre nichts passiert.
Heutzutage ist die Religion natürlich nicht mehr so stark, wie es in der Vergangenheit war und viele, insbesondere junge Menschen, glauben an den Gott nicht so richtig. Doch trotz allem hat die Kirche immer noch sehr viel macht.
Doch was ich ziemlich schlimm finde ist, dass viele die Religion von seinen Eltern und der Gesellschaft an sich nehmen, ohne wirklich darauf zu glauben, und das oft nur deswegen, weil sie sich fürchten aus dem "Kreis" ausgeschlossen zu sein.
Dieses Angstgefühl ist natürlich nicht ungerechtfertigt, denn: "Wer nicht mitmacht gehört nicht zu uns," ist die Einstellung vieler Menschen. Doch würden die Menschen mehr Toleranz zeigen, wäre es sicherlich anders.

Goethes Werk zeigt auch einige Ideen, die auch in der Satanistischen Bibel von Anton Szandor LaVey stehen: für sich selbständig zu sein, an sich selbst zu glauben, ehrlich seine Taten bereuen und sich nicht auf Gebete und göttliche Gnade und Hilfe zu verlassen.
Nicht nur Prometheus, sondern die meisten von Goethes Werke sind beim Satanisten (und natürlich nicht nur bei ihnen) noch heutzutage sehr beliebt, denn sie sehen in ihnen Inspiration und Weisheit.
Goethe selbst wahr natürlich kein Satanist auch wenn seine Einstellung zur Kirche und besonders zur ihrer Beeinflussung ziemlich abweisend war. Er glaubte an Jesus, doch in seinen Augen war er nur ein guter Mensch und kein Gott oder eine göttliche Figur.
Am nächsten standen ihn die Gedanken von Pantheismus; Er hat nicht an den Gott geglaubt doch mehr an etwas göttliches, was überall in der Natur drumherum ist.
Da ich selbst zum Pantheismus nah habe, teile ich seine Ansichten.
Die Natur in dieser Sicht zu sehen ist gar nicht mal so verkehrt - wir sind ein Teil von der Natur und wenn es sie nicht gäbe, gäbe es auch keine Menschen. Also ist die Natur das, was wir ehren sollten. Doch viele, wie man heutzutage sieht, kümmert es gar nicht.


Literaturverzeichnis

1. GOETHE, J. W. Prometheus [online]

2. Pfahl-Traughber, Armin: "Goethe, Religion und Kirche", Diesseits, č. 47, 1999. [online].
Übersetzt in slovakishe von Rastislav Škoda



 

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Komentáře

1 Matt Foxiss Matt Foxiss | Web | 23. prosince 2011 v 10:34 | Reagovat

Sehr interessant. Ich hatte eine Möglichkeit, Gedichte von Goethe zu lesen. Das Buch hieß West-östlicher Divan. In diesem Buch waren viele Gedichte von Goethe über westlicher Gott und östlicher Allah. Es was meiner Tod. :-D Gedichte des Goethes waren viel zu schwer zu lesen und zu verstehen.

Deiner Artikel gab mir eine andere Ansicht auf diese Gedichte, besonders auf die Ideen diesen Gedichte. Aber ich weiß, dass es noch immer nicht für mich ist.

Und ich bin froh, dass du einen neuer Artikel in Deutsch schrieb. :-)

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